Virtueller Literaturkreis

Als ich im Frühjahr den virtuellen Literaturkreis ins Leben rief, ahnte ich noch nicht, dass uns die Thematik Corona auch im Herbst und Winter noch so im Griff haben würde, dass viele Einschränkungen weiter bestehen. inzwischen wissen wir es besser. Daher wird es den virtuellen Literaturkreis erneut geben, dieses Mal zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und freitags wieder jeweils als pdf-Datei und als docx-Datei, eine von beiden wird jeder öffnen können.

Das ist wiederum ein kostenfreies Angebot an alle literarisch und philosophisch interessierten Menschen. Wer Verwandte, Freunde und Bekannte hat, die das Angebot auch nutzen möchten, möge sie bitten, mir ihre E-Mail-Adresse zu schicken, damit ich sie in den Verteiler aufnehmen kann. Wie auch schon im Frühjahr, stelle ich einige Texte ab kommendem Wochenende auf meine homepage. Dort können sie nach Herzenslust kommentiert und diskutiert werden.

Thematisch geht es im virtuellen Literaturkreis um Macht und Ohnmacht in unterschiedlichen Bereichen. Wo Macht ist, ist oft genug auch Ohnmacht, die beiden Begriffe verhalten sich zueinander wie siamesische Zwillinge, sie sind nicht leicht voneinander zu trennen. Aus aktuellem Anlass, – die Blicke nach Amerika, nach Belarus und auch auf 30 Jahre deutsche Einheit – möchte ich den virtuellen Literaturkreis mit einem politischen Thema beginnen. In den nächsten beiden Wochen diskutiere ich an der Stelle insgesamt vier Texte zu Macht und Ohnmacht in der Politik. Einer davon ist ein philosophischer, und mit dem beginne ich: er wurde von einem der ganz großen Philosophen des 20. Jahrhunderts geschreiben: Sir Karl Popper.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, Nachdenken und Diskutieren.

Titelbild: Corona-Fenster von Heidelberg in die sanctclara Welt, mit freundlicher Genehmigung von den Künstlern Gabriele Werner-Dietrich und Wolfgang Dietrich