Eine Woche voller Sonnenschein mit lieben Menschen in der Toskana, – kann es etwas Schöneres geben? Wir starteten in Florenz in einem wunderbaren Hotel mitten im Zentrum und erlebten Tage, die uns die Welt der drei Kronen der Toskana sehr nahe brachten. Waren wir zu Beginn noch sehr vorsichtig, und ehrfürchtig gegenüber dem, was die Welt Dantes, Boccaccios und Petrarcas bedeutete, so tasteten wir uns täglich einige Schritte vor und erlebten Großartiges: Florenz zeigte sich uns nicht nur als Stadt der Medici in ihrem Reichtum sondern auch als Metropole der „Misericordia“, der Nächstenliebe. Unmittelbar gegenüber des Doms wurde eine Institution aufgebaut, deren Schätze unfassbar sind und die seit den Tagen der Pest Dienst am Nächsten tut. Sie brachte uns die Hölle Dantes nahe. Wir folgten den Spuren Boccaccios und diskutierten wild über die Kraft von Kreativität, die damals sicher nicht weniger wichtig war als heute. Wir durften einen kleinen Einblick in die große Welt der Archive haben und konnten dabei DAS Archiv der EU kennenlernen. Und dann kam der Ausflug in die wunderschöne Toskana: Wir starteten in den Landstrich der Toskana, den Touristen bis heute vergessen haben. Das Cassentino-Tal mit seinen Burgen, in dem Weltgeschichte geschrieben wurde, das heute, gerade weil nicht überlaufen, einen anziehenden Charme bewahrt hat. Sogar in einer Privatburg durften wir zu Gast sein und fürstlich speisen. In Arezzo, der Geburtsstadt Petrarcas, wurden wir im herrschaftlichen Rathaus empfangen und erhielten Einblick in die stolze und bis heute gepflegte Vergangenheit. Petrarca hat hier alles gelernt, was er brauchte, um einer der größten Dichter zu werden. Wer waren Beatrice, Fiametta und Laura, die Musen der drei Kronen. Waren sie real? Im Grunde leben sie noch heute und schaffen etwas Unglaubliches: Wer sich von ihnen inspirieren lässt, der lebt anders. Einen Hauch dieser Erfahrung durften wir genießen. Und nicht zuletzt aber um so mehr: Ein dickes Dankeschön an Barbara de Mars, ohne die diese Reise unmöglich gewesen wäre. Sie hat übersetzt, organisiert und viele Wege gegangen, bevor wir kamen. Sie hatte durch ihre vielen Beziehungen zu den Menschen immer das gefunden, was uns oft genug den Schlüssel zum Verständnis gab.
Kommentare zur Reise:
Es bleibt der Eindruck einer überzeugend vermittelten persönlichen Begeisterung, von klug ausgewählten Literaturbeispielen an eindrucksvollen Orten, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Mit Geduld wurden jegliche Sonderwünsche erfüllt.
Die Reise hat mir außerordentlich gut gefallen, weil außergewöhnliche Orte besucht werden, die auf normalen Studienreisen nicht angeboten werden. Die Literaturausführungen waren fachlich exzellent, tiefgreifend und schön. Die Betreuung der ganzen Reise war herzlich und sehr gut.
Kultur und Literatur treffen auf Natur. Eine inspirierende Begegnung!
Eine wunderbare Reise in die Welten von Dante, Boccaccio und Petrarca unter liebevoller und kompetenter Führung.
Beide Reiseleiterinnen waren extrem kompetent in Sachen Kunst, Literatur, Geschichte, Landschaft und Leidenschaft für die Sujets.
Mit dieser Reise verlässt man die ausgetretenen Pfade des Toskana Tourismus. Eine nicht nur literarisch anspruchsvolle Reise, sehr gut organisiert, mit vielen eindrucksvollen Begegnungen.