Thüringer Kontraste: Hochkultur. Unkultur. Gedenkkultur.

Vom 30. September bis 4. Oktober 2026 führte uns unsere Reise durch Thüringen – zu großen Orten deutscher Kulturgeschichte, aber vor allem zu großen Fragen.

Wie halten wir das reiche Erbe von Klassik und Romantik lebendig – nicht nur in Museen und Büchern, sondern in unseren Köpfen und unserem Denken? Und wie gelingt es, das Grauen des 20. Jahrhunderts so im Bewusstsein zu verankern, dass Erinnerung nicht verblasst und Geschichte nicht folgenlos bleibt?

Wir besuchten die Wartburg, Erfurt, Weimar, Jena und Meiningen. Wir waren in Buchenwald und konnten in der Sendehalle in Weimar die Entwicklung totalitärer Systeme geradezu erspüren. Doch besonders wertvoll waren die Begegnungen und Gespräche: Mit exzellenten Gesprächspartnern diskutierten wir tiefgreifende Fragen, verbanden Vergangenheit und Gegenwart und richteten den Blick immer wieder auf das Morgen.

So wurde die Reise zu einer Begegnung mit den Kontrasten Thüringens: mit Hochkultur und Unkultur, mit Aufbruch und Abgrund, mit Erinnern und Vergessen.

Den passenden Rahmen bildeten ein großartiges Theaterstück im Theater im Gewölbe in Weimar und ein exklusives Konzert an der Hochschule für Musik Franz Liszt.

Wir kamen reich beschenkt nach Hause: mit eindrucksvollen Orten, klugen Gedanken, intensiven Gesprächen – und vor allem mit neuen Perspektiven auf gestern, heute und morgen.