Vorträge, Kurse und Literaturcafés

Am Bildungszentrum Heidelberg und im Bildungszentrum sanctclara Mannheim biete ich an unterschiedlichen Orten Lesekreise mit Semesterthemen an. Die jeweilig aktuellen Orte und Themen sind bei den jeweiligen Bildungszentren zu erfragen. Die Kreise bestehen aus 14-20 Personen, treffen sich einmal wöchentlich für zwei Stunden und diskutieren sich durch die Weltliteratur. Die Themen- und Buchauswahl wird jeweils von einem zum anderen Semester festgelegt. Die Lesekreise richten sich an ein lesefreudiges und diskussionsfreudiges Publikum, ein Einstieg ist zu jedem neuen Semester jeweils möglich.

Einmal im Monat ist im Bildungszentrum Heidelberg das Café Leselust geöffnet. Im Rahmen dessen biete ich zu unterschiedlichen literarischen Themen, Autorenjubiläen, literarischen Trends und Preisträgern eine gemeinsame Erarbeitung von Kerntexten an, über die bei Kaffee und Kuchen diskutiert wird.

Literatur am Bildungszentrum Heidelberg

Kleine Akademien in der Region Rhein-Neckar

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Lesecafés zu wechselnden Themen

Café Leselust Hölderlin: Hölderlin im Kreis der Heidelberger Romantik

Einer der bedeutendsten deutschen Lyriker feiert 2020 seinen 250. Geburtstag: Friedrich Hölderlin. Er hat wichtige Jahre in Heidelberg verbracht, ist ein nicht immer leicht zu verstehender aber herausragender Vertreter der Heidelberger Romantik, starb unverstanden und verrückt erklärt. Heute rückt vor allem seine tiefe Spiritualität in den Fokus, die sogar Einzug in Kirchenräume findet, z.B. in Heidelberg in die vor wenigen Jahren neu gestaltete Friedenskirche.

Im Café Leselust werden wir vorrangig das lyrische Werk Hölderlins thematisieren und ihn als Dichter der Heidelberger Romantik kennen lernen.

vom 16.3.2020 auf 6.7.2020 verschoben

Café Leselust Neue Wege der Literatur
Vom Comic zur Poetry Slam

Wenn die Literatur neue Wege geht, scheiden sich die Geister. Früher unterschied man zwischen trivialer und hoher Literatur. Und heute? Wer bestimmt, was Literatur ist und was keine? Die Jury eines Preiskomitees, die z.B. 2017 Bob Dylan den Literaturnobelpreis verlieh? Die Verlage? Die Kritiker? Wir werden das literarische Café nutzen, um eine Reihe neuer Formen von Texten kennen zu lernen, gesprochene wie geschriebene oder gesungene. So spazieren wir an dem Nachmittag durch die Welt des Rap, der Chats, der Blogs, der Internetliteratur und letztlich ganz wichtig der zunehmend an Bedeutung gewinnenden Poetry Slam, die wir uns in unser Zusammentreffen beamen.
Mo 15.6.2020
15.00 Uhr

Café Leselust Calderón: Die Bühne als Welt
Calderón de la Barca neu interpretiert

Was mit Calderón de la Barca im spanischen goldenen Zeitalter als Mysterienspiel begann, kann als Siegeszug durch die Weltliteratur bezeichnet werden: Das große Welttheater. Das menschliche Leben als ein großes Theaterstück. Nackt betritt der Mensch die Bühne, nackt geht er. Alles dazwischen wird durch die Rollen des Lebens gespielt, die vom Schöpfer in der Welt verteilt werden: Der Reichtum, der Geiz, die Schönheit, etc… Im Café Leselust skizzieren wir Calderóns geniale Idee und setzen sie in Kontrast zu der heutigen Interpretation des Büchnerpreisträgers Lukas Bärfuss, der die künstlerische Leitung der diesjährigen Welttheaterfestspiele in Einsiedeln verantwortet. Wer verteilt heute die Rollen in der Welt? Wie würden wir heute dieses Stück gespielt haben wollen? Diese und andere Fragen führen in den Kern existentieller Lebensfragen
Mo 29.6.2020
15 Uhr

Literaturkurs in Neckargemünd

Visionäre des Erzählens – Klassiker der Postmoderne
Donnerstag 18-20 Uhr
Haus an der Elsenz Neckargemünd
Ersatztermine: 25.6., 2.7., 9.7.2020

Literaturkurs in Heidelberg

Ersatztermine: 25.6., 2.7., 9.7.

Hier (extern) finden Sie alle meine Veranstaltungen am Bildungszentrum Heidelberg.

Literatur am Bildungszentrum sanctclara in Mannheim

Kleine Akademien in Mannheim

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Literaturkreis I & II in sanctclara

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Ersatztermine am 24.6., 1.7., 8.7.2020

Literatur am Zürisee

Die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk – Vertreterin der klassischen Postmoderne

Postmodern ist ein Modewort, das so ziemlich für alles verwendet wird, was „in“ ist. Dabei ist oftmals unklar, was damit wirklich gemeint ist. Übersetzt bedeutet Postmoderne die „Nach-Neuzeit“ oder das „Ende der Neuigkeit der Moderne“. In ihr gibt es keinen Sinn mehr für vollkommene Ordnung, die Werteskala ist verfallen, alles scheint möglich, Stil- und Gattungsgrenzen sind gefallen. Die Postmoderne ist facettenreich, unkontrollierbar, ständig in Bewegung, labyrinthisch und dementsprechend schwer zu fassen. An diesem Abend wollen wir den Versuch wagen, Kennzeichen der Postmoderne für die Literatur zu benennen und dabei zu überlegen, wie postmoderne Werke gegenüber ihren Vorgängern abzugrenzen sind. Die wichtigsten Techniken der postmodernen Literatur – die Montage und die Perspektivik. Dazu ist es nicht notwendig, ein ganzes Buch von Olga Tokarczuk zu lesen.

Ulrike Mielke bringt exemplarisch Texte der Autorin mit, die aus ihrem Erzählband „Spiel auf vielen Trommeln“ entnommen sind und die wir am Abend gemeinsam bearbeiten werden.

Freitag, 21.02.2020, 18.30- 21h

Der Büchnerpreisträger Lukas Bärfuss

Er sei ein Autor mit „nervösem politischen Krisenbewusstsein“. So heißt es in der Begründung der Jury, Lukas Bärfuss 2019 nach Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt und Adolf Muschg als viertem Schweizer den höchstdotierten deutschen Buchpreis, den Büchnerpreis zuzuerkennen. Er, selbst Preisträger des Schweizer Buchpreises, forderte 2017 einen völligen Neustart des Schweizer Buchpreises, ist regelmäßig Gast bei den Soloturner Literaturtagen und inszeniert aktuell das Einsiedler Welttheater. Ein politischer Autor, ein streitbarer Autor. Wir wollen uns in der Literatur am Zürisee in Schindeleggi mit seiner Person und seinem Werk auseinandersetzen und thematisieren seine engagierte Büchnerpreisrede. Diese Reden waren immer schon wegweisend und schrieben ihrerseits nicht selten Geschichte. Die Bärfuss-Rede widmet sich einem der wichtigsten Themen unserer Zeit: der Friedenspolitik und der Suche nach neuen Erzählformen, um Erinnern wach zu halten.

Wer sich im Vorfeld ein bisschen mit Lukas Bärfuss beschäftigen mag, dem sei sein Buch „100 Tage“ erschienen im btb Verlag empfohlen.

Freitag, 16.4.2020, 18:30-21 Uhr, entfällt Corona-bedingt, neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Calderóns Großes Welttheater

Was mit Calderón de la Barca im spanischen goldenen Zeitalter als Mysterienspiel begann, kann als Siegeszug durch die Weltliteratur bezeichnet werden: Das große Welttheater. Das menschliche Leben als ein großes Theaterstück. Nackt betritt der Mensch die Bühne, nackt geht er. Alles dazwischen wird durch die Rollen des Lebens gespielt, die vom Schöpfer in der Welt verteilt werden: Der Reichtum, der Geiz, die Schönheit, etc…

In der Literatur am Zürisee skizzieren wir Calderóns geniale Idee und setzen sie in Kontrast zu der heutigen Interpretation des Büchnerpreisträgers Lukas Bärfuss, der die künstlerische Leitung der diesjährigen Welttheaterfestspiele in Einsiedeln verantwortet. Wer verteilt heute die Rollen in der Welt? Wie würden wir heute dieses Stück gespielt haben wollen? Diese und andere Fragen führen in den Kern existentieller Lebensfragen

Freitag, 12.7.2020, 18:30-21 Uhr

  • Unkosten: 25 CHF
  • Max 10-12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer
  • bei Annette Becker in der Etzelstrasse 55, 8834 Schindellegi

Weitere Veranstaltungen

Vorträge am Bildungzentrum Pforzheim

Erich Kästner – Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Hermann Hesse und seine Beziehung zur Religion

Kulturverein Neckargemünd

Tradtionen im Wandel

Vortrag zum Thema: Was ist Heimat? Ein alter Begriff in neuer Literatur

Museum im alten Rathaus

24.6.2020, 19.30 Uhr

Frauenforum Schwetzingen

Mascha Kaléko – Dichterin der neuen Sachlichkeit (externer Link)

Mi 20.5.2020, 9.30 Uhr

VHS Schwetzingen, Mannheimer Str. 29

Frühere Veranstaltungen